Willkommen auf der Hompage des Buches Freude statt Burnout

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Schule meistern

Viel Mut und das Annehmen von Herausforderungen gehören zum Lehrerberuf, vom ersten bis zum letzten Tag. Doch dieser Beruf gibt viel zurück, wenn es gelingt, zusammen mit den Schülern jeden Tag Fortschritte zu machen: beim Lernen und beim fairen und menschlichen Zusammenleben!

Der Präsenzunterricht ist die Basis und muss die Voraussetzungen für digitalen Unterricht überzeugend schaffen! Schule meistern – als Lehrkraft und als Heranwachsender: ein weites Feld mit zahlreichen Stolpersteinen aber auch vielen Erfolgserlebnissen, die Rückenwind verleihen.

Im Buch „Freude statt Burnout – 40 Lehrerjahre“ wird festgestellt, dass positive pädagogische Prinzipien – wie Wertschätzung und Fairplay – Lernerfolge bringen. Eine Menschenführung mit Menschlichkeit und Motivationskunst ist beflügelnd für die Vermittlung von Wissen und weckt Lust auf lebenslanges Lernen. Weniger Frust im Unterricht wird sich einstellen – mehr Freude und Anerkennung wird auf Schüler- und Lehrerseite zu verspüren sein, Burnout- Gedanken verflüchtigen sich. Kontinuität, Verlässlichkeit und Ehrlichkeit sind pädagogisch unabdingbar!

Was brauchen Schüler, im Grunde genommen wir alle?  Menschliche direkte Zuwendung und Wertschätzung! Dauer-Motivation für die überwiegende Schülermehrheit ist das tägliche „Brot“ der Lehrkraft, es darf keine Langeweile im Klassenzimmer aufkommen. Dafür sorgen allein schon, wie jeder Pädagoge weiß, viele lebhafte Schüler, die man an die Spielregeln sinnvollen Unterrichts mit Elan heranführen muss. An der Vorbildwirkung der Lehrkraft führt kein Weg vorbei. Störer und pubertierende „Chaoten“ dürfen nicht die schweigende Mehrheit herunterziehen. Da braucht jede Lehrerin und jeder Lehrer in der gesamten „Dienstzeit“ Zivilcourage und klare Ansagen!

Auf Strafen zu verzichten ist möglich, mit zunehmender Erfahrung habe ich begriffen, dass Motivationskunst das „Abstrafen“ so gut wie überflüssig macht!

Bei digitalem Unterricht fehlen Emotionen, die Körpersprache und in hohem Maß die Überzeugungskraft, dass Lernen Spaß machen kann. Erfolgserlebnisse sind im Präsenzunterricht direkter und leichter zu erzielen als im „Fernunterricht“.

Die häufige Einbeziehung der Aktualität, die jeglichen „Input“ und „Lernstoff“ interessanter macht, bringt kurz- und langfristig pädagogische Erfolge. „Der Fisch beginnt vom Kopf her zu stinken“. Am Beispiel Trumps könnte man aktuell vieles erklären, fast in jedem Schulfach! Aktuelles Geschehen in den Unterricht hereinholen, das war die Welt des Autors. Dieses Prinzip funktioniert von Klasse 5 ab und kann sogar spannend sein. Das bestätigen dem Autor viele ehemalige Schülerinnen und Schüler! Ansonsten hätte er dieses Buch nicht geschrieben!

Was sind wir füreinander? Menschen, die zusammenhalten sollten, nicht nur in der Corona-Krise! Diese Zuwendung und Wertschätzung „zündet“ im Präsenzunterricht wesentlich besser, für die oft ungeliebten Hausaufgaben oder Referate ist der Computer  und die Recherche im  „stillen Kämmerlein“ sicherlich gewinnbringend. Allerdings haben viele Kinder oder Jugendliche diese Ruhe zum Lernen zuhause nicht oder andere Aktivitäten im Internet bestimmen ihre Welt: Influencer, eine gigantische Spielewelt ……..und und und.

Werden manche Schüler und Eltern vielleicht nach der Corona-Krise noch deutlicher bemerken, wie wichtig eine Lehrkraft ist, die gut erklären und zum Lernen motivieren kann? 

Als Autor des Buches „Freude statt Burnout“ denke ich, dass „Corona“ für gute Schüler kein allzu großes Problem sein dürfte. Man wird sich mit Lehrern vernetzen und den Stoff „rocken“. Schwächeren, Lustlosen oder Überheblichen wird es schwer fallen, ohne Lehrer „dran zu bleiben“. 

Pädagogische Erfolge im Präsenzunterricht beflügeln Alt und Jung, das zeigt dieses Buch an vielen Beispielen!

Viele Lehrkräfte haben in den letzten Jahrzehnten über zu laute Klassen und dadurch entstehende völlige Erschöpfung berichtet. Burnout war nicht selten. 

Wie der Autor es geschafft hat, Burnout zu verhindern und mit Fairplay konzentriertes Lernen zu gestalten –  jahrzehntelang mit 30 bis 32 Schülern im Klassenzimmer –  ist in seinem Buch nachvollziehbar zu erfahren.

Pädagogische Neulinge, die durchhalten wollen, ohne auszubrennen, können viele Erfahrungswerte von vier Jahrzehnten Unterricht in den aktuellen „schulischen Dschungel“ mitnehmen und Burnout vermeiden.

Für gestresste Eltern, die dem erzieherischen Burnout immer näher kommen, kann das Buch ebenfalls Hilfe bieten.

Jugendliche, die ihren Weg suchen und sich überlegen sollten, ob Fairplay und Wertschätzung ihren Mitmenschen und Lehrern gegenüber ein geeigneter Ansatz wäre, der sie mit anerkennendem „Rückenwind“ erfolgreicher und lebenstauglicher werden lässt, könnten sich dieses Buch „reinziehen“. Oder ist es etwa uncool, wenn man sich menschlich und leistungsmäßig verbessert?

Es gilt, Schüler auf die Bildungsreise mitzunehmen, sie stark zu machen für ein lebenslanges Lernen.

Burnout – das seelische „ausgebrannt sein“ – belastet immer mehr Menschen. Lehrer,  aber auch andere Berufsgruppen, müssen vieles „ausbaden“. Schlimme Folgen kann es haben, wenn man als Lehrkraft nicht ernst genommen wird. Man kann diesem Dilemma und pädagogischen Teufelskreis aktiv entgegenwirken, mit zunehmender Erfahrung, mit Freude und Elan, der 40 Jahre halten kann, ans Werk gehen. Es ist möglich, die heftigsten Herausforderungen über eine lange Distanz zu meistern und sich – auch nach Rückschlägen –  die Freude am Unterrichten nicht nehmen zu lassen. Der Autor hat die Folgen des „Schülerbergs“ hautnah verspürt, ohne zu resignieren. Weshalb? Im Buch gibt er die Antwort.

„Freude statt Burnout“ ist eine Sammlung von 35 Essays aus 40 Lehrerjahren. Überschneidungen und „Beinahe-Wiederholungen“ in einzelnen Kapiteln waren unvermeidlich, weil es in jeder Schülergeneration ähnliche Strukturen der Lernverweigerung, Lustlosigkeit oder gar Resignation gab. Zur Freude des Autors hat Prof. Dr. Klaus Peter Rippe, der Rektor der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, das Vorwort geschrieben. Es ist nicht unkritisch.

Der Reifeprozess der Lehrkraft im Laufe der Jahrzehnte, auch die Selbstkritik, kommt im Buch ebenfalls zur Sprache. Wer insgesamt 10 Fächer unterrichtet hat, kann über Vieles berichten! Die Freude am Unterricht nahm zu, nicht ab! Das konnte selbst eine unpädagogische Schulleitung am Schluss der Lehrerzeit nicht verhindern. 

Die Schwachen profitieren tatsächlich von den Leistungsstarken! Konzentration. Clowns wagen nicht zu stören, wenn sie bemerken, dass im Unterricht auch für sie etwas „rüberkommt“. Dann kann man mit der Zeit auch viel lockerer unterrichten, sogar zur Begrüßung singen. Kleine und große Erfolgserlebnisse müssen den Schülern täglich „ermöglicht“ werden! Das ist der pädagogische „Jackpot“ gegen Burnout auf beiden Seiten!

Eine menschliche, faire Schulleitung ist für die pädagogische Atmosphäre und das Image der Schule von enormer Wichtigkeit! „Der Fisch beginnt vom Kopf her zu stinken“. Man kann als Schulleiter/in leider auch eine angesehene, beliebte Schule gegen die Wand fahren, das Ansehen ruinieren und es dem Kollegium schwer machen! 

Der Kampf gegen Mobbing innerhalb der Schülerschaft und auch von Kids gegenüber manchen Fachlehrern war nicht einfach, aber wegschauen ist keine Lösung.

Erziehungsarbeit und Lehrplanerfüllung hielten sich beim Autor 40 Jahre lang die Waage. Viele positive Erlebnisse im Unterricht und vor allem als Klassenlehrer haben den Ausschlag gegeben, dieses Buch zu schreiben! 

„Freude statt Burnout – 40 Lehrerjahre“ von Wolfgang Hengst

erschienen 2018 im Verrai – Verlag Stuttgart

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